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Sanierung 22. Januar 2026 · 4 Min.

Gründach anlegen: Vorteile und Voraussetzungen

Illustration eines begrünten Daches mit Pflanzen

Ein begrüntes Dach ist mehr als eine optische Spielerei. Es schützt die Bausubstanz, verbessert das Klima und kann sogar Kosten sparen. Worauf es ankommt, lesen Sie hier.

Welche Vorteile ein Gründach bietet

Eine Dachbegrünung bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. Sie schützt die darunterliegende Abdichtung vor UV-Strahlung und Temperaturschwankungen und verlängert so deren Lebensdauer. Sie speichert Regenwasser und entlastet damit die Kanalisation. Im Sommer kühlt sie das Gebäude, im Winter dämmt sie zusätzlich. Nicht zuletzt schafft sie Lebensraum für Insekten und verbessert das Kleinklima rund ums Haus.

Extensiv oder intensiv?

Man unterscheidet zwei Arten der Begrünung. Die extensive Begrünung ist pflegeleicht, leicht und kommt mit einer dünnen Substratschicht aus - typisch sind Moose, Sedum und Gräser. Die intensive Begrünung gleicht einem echten Dachgarten mit Stauden, Sträuchern oder sogar Bäumen, benötigt aber mehr Aufbau, mehr Pflege und eine entsprechend tragfähige Konstruktion.

Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen

Bevor ein Dach begrünt wird, sind einige Punkte zu klären. Die Statik muss das zusätzliche Gewicht aus Substrat und gespeichertem Wasser tragen können. Die Abdichtung muss durchwurzelungsfest sein, damit Pflanzenwurzeln sie nicht beschädigen. Außerdem braucht es eine funktionierende Entwässerung. Diese Punkte gehören in fachkundige Hände.

Sie überlegen, Ihr Flachdach zu begrünen? Wir prüfen die Voraussetzungen und beraten Sie. Kontaktieren Sie uns.

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